Verschlüsselte Laufwerke mit Gnome EncFs Manager verwalten

In meinem Beitrag Teamdrive, Owncloud, encfs, oder warum Open Source proprietärer Software überlegen ist hatte ich dargelegt, wie man mit EncFs clientseitig verschlüsselte Dateien in Owncloud speichert. Dazu hatte ich mir Starter zum Ein- und Aushängen der Laufwerke angelegt. Ich überlegte nun, ob man das zu verschlüsselnde Verzeichnis nicht über eine GUI importieren könnte. Der von mir bisher eingesetzte Cryptkeeper ist diesbezüglich etwas buggy. Dem gegenüber funktioniert der Gnome Encfs Manager hervorragend.

Allerdings muss man hier einer Fremdpaketquelle Vertrauen schenken. Nach dem Start des Gnome Encfs Managers findet man ein Icon in der Statusleiste, über welches man die Funktionen aufrufen und die erstellten Laufwerke einhängen kann.

Man darf sich nur nicht wundern, dass im Anschluss das Einhängeverzeichnis Owncloud-encrypted plötzlich verschwunden ist. Es erscheint erneut, sobald man es eingehängt hat. Dann kann man seine Daten dort speichern, die wiederum sofort an /Owncloud/encrypted gesendet werden, von wo aus sie zu Owncloud hochgeladen werden. Anders als es die Entwicklerseite suggeriert, funktioniert Gnome Encfs Manager auch unter Debian 8, jedenfalls -noch ;-) – zur Zeit des Erstellens dieses Beitrages.

9 comments on Verschlüsselte Laufwerke mit Gnome EncFs Manager verwalten

    1. Nein. Es ist wie mit einem Taschenrechner, den man auch nicht erfolgreich bedienen kann, wenn man nicht rechnen gelernt hat: Die schönste GUI nützt nichts, wenn man das System nicht versteht. Aber hat man es verstanden, erleichtert die GUI vieles. Das solltest Du wissen. So aber sehe ich schwarz für Deine Abschlussarbeit in Informatik.

        1. Von Müssen kann gar keine Rede sein: Visuell wahrnehmen und klicken, gegenüber „Ah ja, wie hieß doch gleich der Ordner in welchem Verzeichnis? Wie war noch gleich der Konsolenbefehl? Mal nachschauen.“ Ja, ich weiß: Du kannst das natürlich alles aus dem FF auswendig und hast so Juristen unheimlich was voraus, die schließlich trotz Ausbildung noch im Gesetz lesen.

          1. Wenn du nicht weißt, wie ein Ordner heißt, hilft dir ein GUI auch nicht weiter. In dem Fall kämst du mit der Konsole genau so schnell voran – nein, noch schneller, denn mit „find“ hast du eine einfache Möglichkeit, gezielt nach Dateien zu suchen – und spartest sogar den Mausweg.

          2. Du hast Recht. Ich habe s gerade mal ausprobiert. Ohne jedes Bildbearbeitungprogramm, wie Gimp, ohne jeden Browser, wie Iceweasel und ohne jedes andere Programm mit GUI, also alleine mit der Konsole funktioniert alles gleich viel besser und schneller. Du hast mir die Augen geöffnet. Ab jetzt nur noch mit weißen Zeichen auf schwarzem Bildschirm. Was lassen wir Nutzer uns durch diesen GUI-Schnickschnack nur blenden. Danke, tux.

          3. Stimmt. Deshalb ist es ja auch falsch, wenn bei Ubuntuusers geschrieben wird, Wem das Ver- und Entschlüsseln der Dateien im Terminal zu kompliziert und/oder zu umständlich ist, der…, was sich erkennbar auch auf Gnome Encfs Manager bezieht. Richtig muss es natürlich heißen, Wem das Ver- und Entschlüsseln der Dateien im Terminal zu einfach ist und wer die Sache verkomplizieren möchte, der setzt eine GUI ein. Nur dann macht das Sinn. Nochmals Danke, tux.

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