Bleachbit löscht Evolutions Offline-Adressbuch

Meinen Kalender und meine Kontakte synchronisierte ich lange per WebDAV über die auf dem Raspberry Pi installierte Nextcloud zu den sich auf anderen Rechnern befindenden Thunderbirds. Vor einiger Zeit erfolgte jedoch eine Umstellung von Thunderbird auf Evolution. Um die Kontakte nicht bei jedem Aufruf der Anwendung erneut von Nextcloud übertragen lassen zu müssen, stellte ich sie den Rechnern offline zur Verfügung.

Doch nach dem alljährlichen Reinigungsvorgang mit Bleachbit waren meine auf dem Desktop gespeicherten Kontakte verschwunden, weswegen sie erneut vom Pi heruntergeladen werden mussten. Der Missetäter war unter den Einstellungen Bleachbits nicht etwa in der Kategorie Evolution, sondern bei System -> Zwischenspeicher zu finden.

Mit dem Entfernen des Häkchens dort war das Problem durch.

3 comments on Bleachbit löscht Evolutions Offline-Adressbuch

  1. Ey sorry abr ganz echt: Bleachbit ist absoluter Crap der unter Linux null Existenzberechtigung hat. Die Entwickler versuchen da das, was sie unter Windows gelernt haben (mit der Zeit wird alles langsam und man muss regelmässig defragmentieren und sonst was an Wartungsarbeiten im System machen) auf Linux anzuwenden.

    Das ist unnötig und – wie man an deinem Beispiel sieht – gefährlich. Das gilt übrigens für alle Betriebssysteme. Irgendeinem dahergelaufenen Programm zu erlauben beliebig im eigenen System Dinge zu löschen und/oder zu verändern kann zu nichts gutem führen. ;)

    1. Es steht immer ein mit Clonezilla erstelltes Image bereit. Insofern kann -wenigstens in meinem Falle- nicht viel schief gehen. Zumal ich die tiefgreifenden Funktionen Bleachbits deaktiviert habe. Bis auf dieses eine hier dargestellte Problem gab es bisher kein anderes.

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