Cryptomator 1.4.0 für Linux

Soeben ist Cryptomator 1.4.0 für Linux erschienen. Linuxer müssen sich umstellen, denn zum einen steht das Programm nicht mehr als .deb- oder .rpm-Paket sondern als AppIimage (cryptomator-1.4.0-x86_64.AppImage) bereit. Dieses muss nach dem Download entweder über den Dateimanager oder mit

chmod a+x cryptomator-1.4.0-x86_64.AppImage

ausführbar gemacht werden. Das Programm wird nicht mehr über ein angelegtes Icon, sondern am besten über einen Doppelklick auf das AppImage gestartet.

Zum anderen wird der entschlüsselte Ordner nicht mehr über das Protokoll dav://localhost: usw. (WebDAV ist aber noch wahlweise aktivierbar) sondern mit Fuse eingebunden und ist daher nicht mehr auf einen Blick über den Dateimanager erreichbar. Zwar öffnet sich nach der Auswahl eines verschlüsselten Ordners den Einstellungen entsprechend der Dateimanager. Nach dem Schließen und erneuten Öffnen findet man seine entschlüsselten Dateien aber jetzt unter /home/nutzer/.Cryptomator/. Man muss sich also zunächst die verborgenen Dateien anzeigen lassen.

Einen Vorteil hat die Umstellung auf ein AppImage: Da nichts installiert wird, muss künftig auch nichts mehr deinstalliert werden.

6 comments on Cryptomator 1.4.0 für Linux

  1. OK, sehe gerade, dass durch das PPA ebenfalls ein AppImage „installiert“ wird, allerdings entfallen die beschriebenen manuellen Schritte (Menüeintrag, ausführbar machen, Icon/Starter anlegen).

  2. die Anwender sollten die Anbieter boykotieren die glauben das weil wir Ahnung haben immer mehr deren Arbeit übernehmen. Wenn auf der anderen Seite Applikationen wie eine Briefmarke funktionieren, anlecken, draufkleben, fertig, werde ich mich von diesen Anbietern fern halten. Die Lebenszeit ist kostbar und nicht wert mit einer dämlichen, aufwendigen, zeitraubenden Anwendungen zu vertrödeln. Der neue Kernel Ubuntu 18.10. zeigt das man es gemerkt hat, Apple und WIN10 sind immer noch auf dem falschen Weg wenn Zwischen-Updates 4 Stunden und länger dauern…

    1. Die Lebenszeit ist kostbar und nicht wert mit einer dämlichen, aufwendigen, zeitraubenden Anwendungen zu vertrödeln.

      Dann solltest du dich tunlichst von der systemd-verseuchten Klickibunti-Bloatware Ubuntu fernhalten.

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