Ich habe es getan!

Nachdem ich mich in letzter Zeit ausgiebig mit Linux Ubuntu beschäftigt habe, ist heute Abend Windows endgültig von der Platte geflogen. Ich habe mir Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat in der 64-bit-Version installiert. Die Installation verlief unproblematisch und einfach. Ich musste nur das deutsche Sprachpaket sowie einige proprietäre Treiber laden und installieren, was mir Ubuntu von selbst anbot.
Schon mit Wubi war Ubuntu sauschnell. Die echte Installation hat noch einmal den richtigen Kick gegeben. Hierneben ist das Erdmännchen echt schick. Nun heißt es, die in diesem Blog beschriebene und getestete Software herunterladen und installieren.
Nie wieder Antivirensoftware im Hintergrund laufen lassen, nie wieder eine Firewall! Keine Festplatten mehr entmüllen und defragmentieren. Ich weine Windows keine Träne nach.

20 comments on Ich habe es getan!

  1. Ich denke eine gute Wahl Didi! Wenn man/Mann nicht gerade der „größte“ Spiele Fan ist, wird Windows nicht wirklich benötigt.

    Bei meiner Umstellung lief auch alles fein und ich vermisse gar nichts. Kann nun noch entspannter produktiv arbeiten…

    Das System läuft stabil/rund und harmoniert mit dem Notebook, ob nun WLAN/Energiemanagement/Sound/Display/Tastatur/Touchpad oder Multifunktiondrucker.

    Muss aber zugeben, dass ich mir „zur Zeit“ noch zwei Dinge wünschen würde. Eine gute OCR-Texterkennung für meinen Scanner, in der Art wie Acrobat, die gerne etwas kosten dürfte und die volle IEEE 802.11n / Draft-N Unterstürzung…

  2. Ich frage mich nur noch, wie ich das originale Java Runtime hinzufüge. Unter Lucid musste ich
    deb http://archive.canonical.com/ubuntu lucid partner
    deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu lucid partner
    als Paketquellen eintragen. Obwohl es sich nicht um Lucid handelt, habe ich das diesmal auch getan. Java taucht aber im Software-Center nicht auf. Ob man statt Lucid Meerkat eintragen muss? Ich brauche das Original, um RSSOwl zum Laufen zu bringen.

  3. Komisch. Jasmin empfiehlt dir Debian-Repositorys und du bedankst dich, ich empfehle dir Debian-Repositorys und du ziehst über Debian her.

    Du bist so unglaublich leicht zu manipulieren!
    Nicht gut für deinen Beruf.

  4. Blödsinn. Ich war sogar gezwungen, Deinen Müll zu entfernen. Ich haue mich jetzt hin. Morgen möchte ich von Dir hier eine genau Anleitung finden, wie ich Java Runtime installiere. Gute Nacht.

  5. „Müll“ liegt im Auge des Betrachters.

    Anleitung: Füg in die /etc/apt/sources.list die passenden Debian-Repositorys ein (so sehr dir das auch widerstrebt!) und nutz apt-get update oder aptitude update (je nachdem, was du bevorzugst). Hernach stehen dir alle Java-Pakete von der von Jasmin verlinkten Seite wie gewohnt via install-Anweisung zur Verfügung.

    Dies sollte genügen:

    deb http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free
    deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free

    (Statt „stable“ kannst du gern auch „testing“ benutzen. Allerdings auf eigene Gefahr; dort sind die meisten Pakete noch nicht vollständig geprüft.)

  6. Es ist einfach Folgendes im Terminal einzugeben:

    sudo add-apt-repository ppa:sun-java-community-team/sun-java6
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install sun-java6

    RSSOwl läuft.

  7. Leider kann ich nicht mitreden aber hört sich schon interessant an!
    Schwer vorzustellen das ein OS für „ume“ auch noch besser sein soll…
    Welches Win hattest DU eigentlich vorher?Warte eigentlich auf Win8- 64bit …

  8. Ich hatte auch über den Zeitraum Vistas und W7 hinaus immer noch XP parallel laufen, arbeitete aber immer mehr mit Linux, so dass ich zum Schluss XP nur selten benutzt hatte. Ich hatte mir einen Termin zum Umstieg auf das Erscheinen Mavericks notiert und darauf hingearbeitet.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass es kaum nachvollziehbar ist, ein kostenpflichtiges OS durch eine kostenloses ersetzen zu können, wobei ich gar nicht sagen will, dass das eine besser als das andere ist. Linux geht nur einen anderen Weg. Mir fehlt jedenfalls unter Linux keine Software.
    Ich möchte hier gar keine grundsätzlichen Statements abgeben. Ich hatte mich eben schon lange für Linux entschieden und damit für mich persönlich den richtigen, stressfreieren und günstigeren Weg beschritten. Allerdings muss man bereit sein, sich auf Neues einzulassen. Außerdem gilt es, einen gewissen Argwohn und vielleicht auch etwas Furcht zu überwinden.

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